Wer eine Rundreise Indien plant, muss entweder viel Zeit mit bringen oder sich für einen kleinen, ausgewählten Bereich dieses riesigen Subkontinents entscheiden. Das Land, übertragen auf Europa, würde vom Nordkap bis in die Sahara und von Portugal bis zum Ural reichen. Entsprechend vielfältig sind die Landschaften, Architekturen, die Gerichte, die genossen werden können und die Sprachen, die dort gesprochen werden.
Der Norden bietet für eine Rundreise Indien den Himalaya mit den höchsten Bergen der Erde. Phantastische Höhenzüge und einsame Täler werden von Flüssen durchzogen, die in der Nordindischen Ebene zu gewaltigen Strömen werden.
Der im Nord-Westen gelegene Staat Rajastan besteht überwiegend aus weitem Wüstengebiet. Hier kann die Rundreise Indien mit dem Kamel oder mit dem weltberühmten Eisenbahnzug „Palace on Wheels“ durchgeführt werden.
In der Nähe von Mumbay, dem ehemaligen Bombay, liegen die historischen Stätten Elora und Elephanta. Weiter im Süden schließt sich Goa mit portugiesischem Ambiente an. Erst im tiefen Süden, den dravidischen Bundesstaaten Karnataka, Tamil Nadu und Kerala sind riesige Tempelanlagen zu finden. Hier sind die mittelalterlichen Eroberungen der Mogul weitgehend gestoppt worden, die zu Zerstörungen der Tempel im Norden Indiens geführt haben.
Eine Rundreise Indien sollte hier unbedingt die Tempel von Chidambaram, Tanjore und Madurai einschließen.
In Mysore kann der Palast des Maharaja besichtigt werden, der an bestimmten Festtagen mit Hundertausenden von Glühbirnen beleuchtet wird. Ganz in der Nähe liegt die ehemalige Residenz von Tipu Sultan, ein Palast, der komplett aus geschnitztem Holz besteht.
Eine Rundreise Indien sollte aber auch die Vielfalt der indischen Küche mit einbeziehen. Ein gutes indisches Essen bietet alle 7 Geschmacksrichtungen. Erst dann wird es als perfekt angesehen
